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Die Belt&Road Initiative gleicht einem Puzzle, bei dem man nicht weiß, ob und wie die zahllosen Teile zusammenpassen

Menschenrechts-Dilemma

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Oktober 2020. Unmittelbar nachdem China am 13. Oktober diesen Jahres erneut in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt wurde, dessen Mitglieder sich verpflichten, die Menschenrechte zu fördern und zu schützen, verschickte Pekings UN-Vertretung einen triumphierenden Tweet, in dem sie die „starke Unterstützung“ durch die Mitgliedsstaaten begrüßte. Allerdings gab es dieses Mal 41„Menschenrechts-Dilemma“ weiterlesen

Protests in Kyrgyzstan and the Silk Roads

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Oktober 2020. Kyrgyzstan is not exactly an outstanding pillar of the Belt&Road Initiative. But the current political disputes in the Central Asian country, triggered by the rebellion against the outcome of the parliamentary elections on October 4, 2020, cast a spotlight on how vulnerable China’s prestigious BRI project is.The country is one„Protests in Kyrgyzstan and the Silk Roads“ weiterlesen

Proteste in Kirgisistan und die Seidenstraßen

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Oktober 2020. Das zentralasiatische Kirgisistan ist nicht gerade eine bedeutsame Säule der Belt&Road Initiative. Doch die aktuellen politischen Auseinandersetzungen, ausgelöst durch die Proteste gegen die Ergebnisse der Parlamentswahl am 4. Oktober 2020, werfen ein Schlaglicht darauf, wie verwundbar Chinas Prestigeprojekt BRI ist.Kirgisistan ist eine der wenigen parlamentarischen Republiken in der Region, mit„Proteste in Kirgisistan und die Seidenstraßen“ weiterlesen

Ambitionen in Afrika

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Oktober 2020. Die Corona-Pandemie trägt dazu bei, die geopolitische Konfliktlage, in deren Zentrum die Konkurrenz zwischen China und den USA steht, zu verschärfen und neu zu konfigurieren. Verbündete sucht China besonders unter Ländern des Globalen Südens. Und es sieht so aus, als ob Peking in Afrika dafür durchaus gute Karten hat, trotz„Ambitionen in Afrika“ weiterlesen

Machtpolitik mit Maske

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog August 2020. Die Meldungen klingen dramatisch: Zwei hochgerüstete Atommächte gehen Mitte Juni 2020 in einer unwirtlichen Grenzregion im Himalaja aufeinander los – wenn auch recht archaisch mit Knüppeln und Steinen. Bereits seit einiger Zeit werden vermehrt ähnliche Zusammenstöße zwischen chinesischem und indischem Militär gemeldet, unter anderem 2017 im Länderdreieck mit Bhutan. Doch„Machtpolitik mit Maske“ weiterlesen

Chinas weicher Unterleib

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog August 2020. Zuhause mag Chinas Präsident Xi Jinping der starke Mann sein. Unter seiner Führung haben Regierung und Zentralkomitee die internen Fraktionen in der Kommunistischen Partei Chinas und eigenwillige Provinzchefs, Unmut in der Bevölkerung und die vielfältigen wirtschaftlichen Probleme anscheinend einigermaßen unter Kontrolle. Doch keine Frage: Corona hat auch China gebeutelt. Dazu„Chinas weicher Unterleib“ weiterlesen

Chinas Tchernobyl?

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Juli/August 2020. Die Corona-Krise könnte »Chinas Tschernobyl« sein, orakelte ein Kommentator in der Zeitschrift The Diplomat. Bricht China also bald auseinander – so wie die Sowjetunion fünf Jahre nach der Atomkatastrophe in der Ukraine am Ende war? Imageprobleme Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es. Aber tatsächlich ist die Corona-Krise für die Regierung„Chinas Tchernobyl?“ weiterlesen

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Über mich

Als Politikwissenschaftler und Autor arbeite ich seit Anfang der 1980er Jahre zu Entwicklungsthemen, zunächst von New Delhi aus über Südasien. Ende der 1980er Jahre war ich zwei Jahre Ostafrika-Korrespondent in Nairobi. Die UN-Konferenz Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro erweiterte meinen Arbeitsbereich um Umwelthemen wie biologische Vielfalt, Wasser und Desertifikation, aber auch um die Rolle internationaler Finanzinstitutionen wie die Weltbank für die Entwicklung der Länder des Südens. Weitere Schwerpunkte waren oder sind globale Veränderungen im Agrarbereich, besonders in Afrika, und die Rolle verschiedener Akteure wie die globale Agrarindustrie, internationale Institutionen, China, die UN-Ernährungsorganisation FAO, nichtstaatliche Organisationen und Bauernbewegungen. Regionale Schwerpunkte sind Afrika südlich der Sahara und Asien. Recherche-Reisen haben mich in viele Länder Asiens und Afrikas und in einige Länder in Lateinamerika geführt. Unter anderem betreibe ich gegenwärtig die Informations-Website Globe-spotting und bin im Vorstand der Stiftung Asienhaus in Köln.

Uwe Hoering

About

Born in 1949, studied in Bonn and Munich. PhD in political science at the Gesamthochschule Kassel. Since the early 1980s working mainly as a freelance journalist for print media and radio, author of several books and policy analyst for development organizations. Extended stays abroad in Iran (1978), India (1979-1982) and Kenya (1988-1990, East Africa correspondent for German newspapers and radio). Research trips in South Asia and Southeast Asia, to China, Mongolia and Papua New Guinea, in Eastern Africa and in Southern Africa. Reporting on several UN conferences, from UNCED 1992 in Rio de Janeiro to FAO World Summit on Food Security in 2009), as well as on World Water Forum (2006 and 2012). Longstanding editorial member of the journal Peripherie, editor of the Information Website ‚Globe-spotting‚ and member of the executive board of Stiftung Asienhaus, Cologne.

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