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Die Belt&Road Initiative gleicht einem Puzzle, bei dem man nicht weiß, ob und wie die zahllosen Teile zusammenpassen

Myanmar: Baustellen abseits der Seidenstraße

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Januar 2021. Seit Oktober 2020 hat Chinas Außenminister Wang Yi außer Vietnam jedes Land in Südostasien besucht. Bei seiner Initiative zur Pflege der Nachbarschaftsbeziehungen in der für China so wichtigen Region machte er in der zweiten Januarwoche dieses Jahres Station in Myanmar, genau zwölf Monate nach einem Staatsbesuch von Präsident Xi Jinping.„Myanmar: Baustellen abseits der Seidenstraße“ weiterlesen

Ethiopia: Bridgehead at risk

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Dezember 2021. After fighting broke out in Ethiopia’s Tigray Province in early November, China Military Online proudly reports that „the Chinese Embassy organized the evacuation of Chinese compatriots,“ assisted by Ethiopian military. A few hundred were said to have been employed in construction projects and industrial parks. These are few compared to„Ethiopia: Bridgehead at risk“ weiterlesen

Chinese Overseas

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog January 2021. One of the prevalent complaints about the Belt&Road Initiative is that Chinese labour would provide the bulk of the workforce in many projects. This applies mainly to large construction projects, rather than to factories such as those in Ethiopia’s Special Economic Zones. But these claims, which have also translated into„Chinese Overseas“ weiterlesen

Äthiopien: Gefährdeter Brückenkopf

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Dezember 2020. Nach dem Ausbruch der Kämpfe in Äthiopiens Tigray-Provinz Anfang November meldet China Military Online stolz, dass „die chinesische Botschaft die Evakuierung chinesischer Landsleute organisierte“, unterstützt durch äthiopisches Militär. Einige hundert seien es gewesen, die in Bauprojekten und Industrieparks beschäftigt gewesen seien. Das sind wenige verglichen mit den rund 35.000 Landsleuten,„Äthiopien: Gefährdeter Brückenkopf“ weiterlesen

Reglobalisierung auf chinesisch

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog September 2018. Beim »Belt & Road Forum on International Cooperation« Mitte Mai 2017 in Peking versprach Staats- und Parteichef Xi Jinping ein »neues Goldenes Zeitalter der Globalisierung«, das durch die Initiative angeschoben werde. Zur Lösung der multiplen Krise, die 2007/08 begann, würde China der Welt »Gemeinschaftsgüter« wie Transportinfrastruktur, Energieversorgung und Telekommunikation »zur„Reglobalisierung auf chinesisch“ weiterlesen

Review: Checkpoints auf den Seidenstraßen

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Dezember 2020. „It is in China’s best interest to pay attention to the stories in this book“. Die Belt&Road Initiative stellt für zivilgesellschaftliche Entwicklungsorganisationen, für soziale Bewegungen und Umweltschützer eine gewaltige Herausforderung dar. Sie stehen vor der neuen Aufgabe, mit diesem massiven Milliardenprogramm, mit Chinas wachsender Bedeutung und selbstbewusstem Auftreten umzugehen. Tausende„Review: Checkpoints auf den Seidenstraßen“ weiterlesen

Xi Jinpings Aushängeschild

Uwe Hoering http://www.beltandroad.blog Dezember 2020. Wird die Corona-Krise für die Belt and Road Initiative „Turbo oder Bremse?“. Weltweit ist das Rätselraten im Frühjahr 2020 groß, wie es angesichts einer globalen Pandemie mit dem ambitionierten chinesischen Infrastruktur- und Investitionsprogramm weitergeht. Unstrittig scheint, dass die Belt and Road Initiative (BRI), auch Neue Seidenstraßen genannt, heftig mit dem„Xi Jinpings Aushängeschild“ weiterlesen

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Uwe Hoering

Als Politikwissenschaftler und Autor arbeite ich seit Anfang der 1980er Jahre zu Entwicklungsthemen, zunächst von New Delhi aus über Südasien. Ende der 1980er Jahre war ich zwei Jahre Ostafrika-Korrespondent in Nairobi. Die UN-Konferenz Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro erweiterte meinen Arbeitsbereich um Umwelthemen wie biologische Vielfalt, Wasser und Desertifikation, aber auch um die Rolle internationaler Finanzinstitutionen wie die Weltbank für die Entwicklung der Länder des Südens. Weitere Schwerpunkte waren oder sind globale Veränderungen im Agrarbereich, besonders in Afrika, und die Rolle verschiedener Akteure wie die globale Agrarindustrie, internationale Institutionen, China, die UN-Ernährungsorganisation FAO, nichtstaatliche Organisationen und Bauernbewegungen. Regionale Schwerpunkte sind Afrika südlich der Sahara und Asien. Recherche-Reisen haben mich in viele Länder Asiens und Afrikas und in einige Länder in Lateinamerika geführt. Unter anderem betreibe ich gegenwärtig die Informations-Website Globe-spotting und bin im Vorstand der Stiftung Asienhaus in Köln.

Uwe Hoering

Born in 1949, studied in Bonn and Munich. PhD in political science at the Gesamthochschule Kassel. Since the early 1980s working mainly as a freelance journalist for print media and radio, author of several books and policy analyst for development organizations. Extended stays abroad in Iran (1978), India (1979-1982) and Kenya (1988-1990, East Africa correspondent for German newspapers and radio). Research trips in South Asia and Southeast Asia, to China, Mongolia and Papua New Guinea, in Eastern Africa and in Southern Africa. Reporting on several UN conferences, from UNCED 1992 in Rio de Janeiro to FAO World Summit on Food Security in 2009), as well as on World Water Forum (2006 and 2012). Longstanding editorial member of the journal Peripherie, editor of the Information Website ‚Globe-spotting‚ and member of the executive board of Stiftung Asienhaus, Cologne.

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